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Landesjugendring Thüringen e.V. engagiert sich gegen Kinderarmut und für ein neues Verständnis des Lehrerberufs
WEIMAR. Die kommende Vollversammlung der 22 Mietgliedsverbände im Landesjugendring Thüringen (LJRT) legt den Grundstein für Verbesserungen der Situation von Thüringer Kindern in Armut. Der Jenaer Universitäts-Professor Roland Merten wird zu diesem Anlass in Weimar erste Erkenntnisse seiner aktuellen Studien zu Kinderarmut vorstellen.
"Ziel ist es, die Kinder- und Jugendarbeit des Landesjugendrings verstärkt auf diese Herausforderung mit allen Konsequenzen und notwenigem Handeln vorzubereiten", erklärt der LJRT-Vorsitzende Robert Fischer.
Ein weiterer Themenschwerpunkt der Vollversammlung sind Handlungsempfehlungen aus der langjährigen Erfahrung ehrenamtlicher und hauptamtlicher Jugendarbeiter der Verbände an die Pädagogik. Für Lehrende und Entscheidungsträger in der Pädagogik hat der Landesjugendring Thüringen e.V. ein Positionspapier zum neuen Verständnis des Berufsbildes von Lehrern entwickelt. Die Fragen nach Erwartungen und Anforderungen für Lehrer und Unterricht finden nach Ansicht des Landesjugendrings Thüringen bisher nur unzureichend Beachtung – gerade vor dem Hintergrund wiederholter und tragischer Ereignisse an deutschen Schulen, so Fischer weiter. Im Zeichen der Verbesserung dieser beiden Schwerpunkte durch gemeinsames Handeln der Jugendverbände und anderer gesellschaftlicher Akteure steht die kommende Vollversammlung, zu der wir Sie herzlich einladen:
am 2. Dezember 2006 ab 9.30 Uhr im Reithaus (Ilmpark) Weimar.
Die 70 Delegierten aus den 22 Thüringer Jugendverbänden, Experten aus der Wissenschaft, sowie der Vorsitzende des Landesjugendrings Thüringen e.V. freuen sich über Ihr Interesse und Interview-Fragen vor Ort.
Wir wären Ihnen dankbar, für eine kurze Anmeldung per Email an henryk.balkow@ames-service.de
30.11.06
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