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"Ein Prozent für Kinder und Jugendliche"
Sehr geehrte Damen und Herren,
auf der Tagesordnung für den Jugendhilfeausschuss am 02.02.2005 wird der Beschlussentwurf für die Untersetzung der Streichung von 400.000 Euro im Jugendförderplan 2005 stehen. Mit den geplanten Streichungen werden große Löcher in das Netz der Jugendarbeit gerissen. Der drohende Wegfall von Trägern und Projekten bedroht die Attraktivität, die Jena für Familien mit Kindern im Jahr 2004 noch bieten konnte, bedroht damit die Zukunftsaussichten unserer Kommune. Der hohe Gebrauchswert der vielfältigen Angebote der freien Träger für Kinder und Jugendliche könnte gerettet werden wenn die Stadt Jena neben den Ausgaben für Schulen und Kindergärten ein Prozent ihrer Einnahmen für die außerschulische Jugendbildung, für Jugendsozialarbeit, für die anderen notwendigen Leistungen aus dem Jugendförderplan ausgeben würde. Mit unserer Kampagne „Ein Prozent für Kinder und Jugendliche“ wollen wir die notwendige Bewegung in die Debatten um Einnahmen und Ausgaben bringen. Wir meinen, dass die Förderung der Kinder und Jugendlichen ein Schwerpunkt unserer Anstrengungen für ein lebenswertes und familien- und kinderfreundliches Jena sein muss Für ein Drittel der Einwohnerschaft ein Prozent der Einnahmen aufzubringen, ist ein realisierbares Ziel. Die Vertreterinnen und Vertreter der freien Träger möchten Sie über die durch die Kündigungen entstandene Situation und die Kampagne "Ein Prozent für Kinder und Jugendliche" informieren.
Wir laden Sie deshalb sehr herzlich zu einem Pressegespräch
am Mittwoch, den 26.01.2005 um 14.00 Uhr in das fan-Projekt am Stadion ein.
Mit freundlichen Grüßen Ronald Bauer Vorsitzender der AG Jugendarbeit
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