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Erfurt. Wie Bildungspolitik in Thüringen aussehen müsste, darüber berieten 81 Delegierten des Landesjugendring Thüringen e. V am vergangenen Sonnabend auf der 24. Vollversammlung des Landesjugendring Thüringen in Weimar.
Junge Leute und Vertreter von Gremien der 29 Mitgliedsverbände stellten die Ergebnisse ihrer Arbeit vor, so aktuelle Positionen zur Hochschulpolitik und ein Modell zur gymnasialen Oberstufe der Zukunft.
Diese sieht vor, die Schüler erst nach der Klasse 10 und absolvierter Prüfung von den bisherigen Regelschülern zu trennen und in Klasse 11 und 12 verstärkten Unterricht in Studienformen und Seminargruppen durch zu führen. Damit sollen die bessere Studierfähigkeit und die Ausrichtung der gymnasialen Oberstufe auf die Erlangung der Hochschulreife und die tatsächliche Aufnahme eines Hochschulstudiums von die Mehrheit der Abiturienten erreicht werden. So soll der Verdrängungswettbewerb auf dem Ausbildungsmarkt, auf dem die Abiturienten oft bessere Chancen haben als die jungen Leute mit mittlerer Reife, abgebaut werden.
Außerdem debattierten die Delegierten u.a. den Zugang zur Hochschule auch mit Berufsausbildung und Berufspraxis als Voraussetzungen.
Jeanette Schilling wurde von der Vollversammlung als Vorstandsvorsitzende in ihrem Amt bestätigt. Als Beisitzer wurden neu in den Vorstand Martin Fischer vom Verband junge medien thüringen und Christin Vogt vom Landesjugendwerk der Arbeiterwohlfahrt gewählt.
Erfurt, 17. Mai 2004
Für Rückfragen steht zur Verfügung: Karin Mackensen; Tel.: 0361 / 57 678 31
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