Jugendpolitik   
   Jugendhilfe   
   Ehrenamt   
   Publikationen   
   Dies & Das   
   über den LJRT...!   
Jugendlinks Newsletter
Jugendpolitik
Parteien
Landtag 5.Wahlperiode
Landtag 3./4.Wahlperiode
Thüringen-Monitor
Gemeinsames Soziales Wort - Kinderarmut
Gemeinsames Soziales Wort - Bildung
Pressemitteilungen
2012
2011
2010
2009
2008
2007
2006
2005
2004
2003
 




 
Jugendleitercard Thüringen
Antragsverfahren JuLeiCa Kursangebote JuLeiCa Jugendleiter Handbuch


Thüringenjahr


better together Jugend und Politik auf Augenhöhe
 
Pressemitteilungen 2004

"Lawine der Ungerechtigkeit losgetreten"

Erfurt. (dpa/tlz) Die Pläne für Studiengebühren auch in Thüringen stoßen auf Kritik. PDS-Landtagsfraktion, die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und die Gewerkschaftsjugend bezeichneten Studiengebühren als unsozial. "Auch ein Stipendienmodell ändert nichts daran, dass es keine sozialverträglichen Studiengebühren gibt", sagte GEW-Landesvorsitzender Jürgen Röhreich. Die Thüringer FDP sprach sich dagegen für eine Gebührenerhebung nach dem Ende des Studiums aus.

Das Thüringer Kultusministerium schließt Studiengebühren inzwischen nicht mehr aus. "Ein Studienfinanzierungsmodell halten wir für überlegenswert", hatte ein Sprecher erklärt (die TLZ berichtete) Eine Entscheidung habe der Freistaat jedoch noch nicht gefällt. Thüringen warte wie andere Länder ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Hochschulrahmengesetz ab, das Gebühren verbietet.

Die PDS-Fraktion erinnerte an Aussagen von Ex-Wissenschaftsministerin Dagmar Schipanski (CDU), die sich gegen allgemeine Studiengebühren ausgesprochen hatte. Ein Studium müsse kostenfrei bleiben, erklärte die Abgeordnete Karin Kaschuba. "Die Bevorzugung von Kindern zahlungskräftiger Familien wäre nur ein weiterer Schritt des umfassenden Sozialabbaus in Deutschland.

Studiengebühren könnten nicht sozial gerecht gestaltet werden, erklärte die Thüringer Gewerkschaftsjugend. Wer eine solche Entwicklung in Kauf nehme, trete eine Lawine der Ungerechtigkeit los. Außerdem wiesen die Nachwuchsgewerkschafter darauf hin, dass sich der neue Kultusminister Jens Goebel während seiner Zeit als Vorsitzender des Wissenschaftsausschusses im Landtag nie so dezidiert für Gebühren ausgesprochen habe. Mit dem Ministeramt scheine ihm nun aber der Haushalt näher zu stehen, als die problematischen Folgen, die eine Studiengebühr auslösen könnte. "Studiengebühren sind ein falsches Signal zur falschen Zeit", so die DGB-Jugend Thüringens.

Die GEW bezweifelte, dass Geldgeber für die geplanten Stipendien vorhanden seien. Das Land sei bisher schon nicht in der Lage, die Hochschulen angemessen auszustatten.

Auch die SPD-Landtagsfraktion hatte die Pläne kritisiert. Sie würden vor allem Kinder aus einkommensschwachen Haushalten von den Hochschulen fern halten.

FDP-Landeschef Uwe Barth sprach sich für die so genannten nachgelagerten Studiengebühren aus, die erst für Absolventen fällig würden. Das Studium werde damit nicht aus dem Geldbeutel der Eltern finanziert, sondern vom Einkommen des Absolventen. Eine Gebührenerhebung während des Studiums lehnte Barth ab, da dann noch mehr Studenten arbeiten gehen müssten. "Überlegenswert" sei auch der Vorschlag, Gebühren während des Studiums zu verlangen und aus vergünstigten Krediten zu bezahlen. Auch Thüringen denkt über die Einführung Studiengebühren an den Hochschulen des Landes nach. 

03.08.2004

Weitere...
Altes Denken erlebt scheinbar Renaissance - Stellungnahme des BDKJ Thüringen e.V.
Minister Zeh zeigt viel Verständnis
Resolution der Naturfreundejugend Thüringen
"Jugendarbeit schafft Werte" Familienminister Dr. Zeh unterzeichnet Wertpapier des Landesjugendring Thüringen e.V.
Interner Zoff beim Jugendring
Die Wertpapier-Kampagne geht weiter
Zukunftspotential Thüringens vor Streichungen bewahren
Auf nach Weimar!
Klartext bei Jung-Thüringern gefragt
Eklat beim Landesjugendring
Wir tun etwas für Jugendliche - Auch die TLZ zeichnet Wert-Papiere
Junge Thüringer haben das Wort
Brückenschlag zu Jugendlichen - Politiker verpflichten sich
Althaus zeichnet erstes Wert-Papier
Falsches Signal, Herr Althaus
DGB Jugend "Sozial is' Muss"
Wagenradgroß wie in alten Zeiten
Magnifikat Aktion wird eröffnet
Material kam am letzten Tag
Jugendliche halfen in Siebenbürgen
"Lawine der Ungerechtigkeit losgetreten"
"Thüringer Kinder verarmen"
Fotowettbewerb der Bundesinitiative „wir...hier und jetzt“
Laut Wahl-O-Max des Landesjugendrings 5 Parteien im Landtag
Thüringer Promis wollen zur Wahl animieren
Zwischen Gott und Politik
Jugendforum
Ehrenamtszertifikat in Thüringen erstmals verliehen
Renate Schmidt startet Ausstattungsinitiave von "Jugend ans Netz"
1. Kinder- nd Jugendtrachtenfest in Wechmar
DJR will junge Jenaer fit machen für die Politik
Die Jungen für die Politik begeistern.
Pragmatismus kontra Perspektivlosigkeit
TLZ/15.05.2004
Politiker, nehmt die Jugendlichen ernst!
Länger gemeinsam lernen – Studierfähigkeit verbessern
Jugendliche zu selten als Entscheider in eigener Sache gefragt
Jugend will mehr mitbestimmen
Wir wollen mitmachen!
Für eine umfassende Bildungsreform
Weltjugendtagskreuz auf Pilgerreise
Demokratischer Jugendring Jena plant Aktionen zur Wahl 2004
"Wer nicht ausbildet, der wird umgelegt"
Wahlhilfe ab heute im Netz
Zwei Weltmeister werben für die Wahl
Bundesdelegiertentag des Jugendrotkreuzes
Jugendweihe stark gefragt
Zulauf bei Jugendfeuerwehren
Umzugspläne sofort stoppen
Zwangsdienste abschaffen


© Landesjugendring Thüringen e.V.
Jugend Webkatalog | Wahlen Thüringen | Jugendkatalog
Jugendgeschichtstage Thüringen | Jugendmedienpreis Thüringen | RESPEKT CD
Urteile Arbeitsmarkt |

Artikel versenden Druckansicht Seitenanfang
  icons/sitemap
Sitemap
Kontakt
Kontakt

Home
 
Jugend Webkatalog